Förderung von Maßnahmen
zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt

Allgemeines zur neuen KfW- und BAFA-Förderung

Mit den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 30. Dezember 2019 (sie treten am 1. Januar 2020 in Kraft und gelten bis 31. Dezember 2021, Anträge können seit dem 2. Januar gestellt werden; sie ersetzen die Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt vom 11. März 2015 / 21. Dezember 2018) soll der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte im Gebäudebereich erhöht werden. Mit den geförderten Maßnahmen sollen ca. 350 000 t CO2 pro Jahr eingespart werden.

Der Absatz von Technologien zur Erzeugung von Heizwärme (für Raumwärme und Warmwasser) aus erneuerbaren Energien soll gestärkt werden, um zu folgenden Zielstellungen beizutragen:

  • die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien zur Deckung des Wärme- und Kältebedarfs im Gebäudebereich vorrangig in bestehenden Gebäuden,
  • die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit, die Erhöhung des technologischen Standards der Technologien der erneuerbaren Energien zur Wärme- und Kälteerzeugung und der Förderung von Innovationen sowie
  • die Schaffung einer nachhaltigen Versorgungsstruktur.

Grundsätzlich geht es um die Förderung im Gebäudebestand, d.h. die Anlagen müssen grundsätzlich dazu bestimmt sein, Wärme oder Kälte für Gebäude bereitzustellen, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als zwei Jahren ein anderes Heizungs- bzw. Kühlsystem installiert ist (Gebäudebestand), das ersetzt oder unterstützt werden soll. Eine Förderung in Neubauten ist grundsätzlich nicht möglich; hiervon ausgenommen sind nur diejenigen Fördertatbestände, bei denen dies ausdrücklich vermerkt ist, und die Förderungen nach dem KfW-Programm Erneuerbare Energien, Programmteil Premium.

ACHTUNG: Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn für das auszutauschende Heizungs- bzw. Kühlsystem eine Nachrüstpflicht nach § 10 EnEV besteht.

Nicht gefördert werden

  • Eigenbauanlagen und Anlagen, die in weniger als vier Exemplaren betrieben werden oder betrieben worden sind (Prototypen; bei den Tatbeständen, die für eine Förderung im Neubau zugelassen sind, sind Ausnahmen möglich);
  • Gebrauchte Anlagen und Anlagen mit wesentlich gebraucht erworbenen Anlagenteilen;
  • Energieerzeugungsanlagen, die eine Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) erhalten können (Ausnahmen gelten wiederum nach dem KfW-Programm Erneuerbare Energien, Programmteil Premium).

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen,
  • Wohnungseigentümergemeinschaften,
  • freiberuflich Tätige,
  • Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände,
  • Unternehmen,
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, insbesondere gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften.

Die Antragsberechtigung gilt für Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Anlage errichtet werden soll, sowie für von diesen beauftragte Energiedienstleistungsunternehmen (Contractoren). Hersteller von förderfähigen Anlagen oder deren Hauptkomponenten sind nur antragsberechtigt, wenn sie als Contractoren Anlagen zur Nutzung durch Dritte betreiben.

ACHTUNG: Pächter, Mieter und Contractoren benötigen die schriftliche Erlaubnis des Eigentümers des Anwesens, die Anlage errichten und betreiben zu dürfen. Im Fall der Errichtung einer förderwürdigen Anlage im Rahmen eines Contractingvertrags ist der Contractor nur antragsberechtigt, wenn er versichert, dass er den Contracting-Nehmer darauf hingewiesen hat, dass er die Förderung nach den Förder-Richtlinien in Anspruch nehmen will.

Die geförderte Anlage muss mindestens sieben Jahre zweckentsprechend betrieben werden.

HINWEIS: Bei einer Veräußerung der Anlage ist der Erwerber auf diese Pflicht hinzuweisen. Um einen zweckentsprechenden Betrieb handelt es sich, wenn die geförderten Anlagen gemäß ihrem Verwendungszweck betrieben werden.

Die Förderung nach den Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt ist mit einer Förderung aus den im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms aufgelegten KfW-Programmen (siehe hierzu vorstehend in diesem Beitrag) nur bei folgenden KfW-Programmen kumulierbar:

  • „Energieeffizient Bauen“ (Programmnummer 153),
  • „Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit“ (Programmnummer 167).

Eine Kumulierung mit § 35c des Einkommenssteuergesetzes (Steuerermäßigung für energetische Maßnahmen bei zu eigenen Wohnzwecken genutzten Gebäuden) ist nicht zulässig (siehe hierzu den Beitragsteil 3/3).

Im Übrigen gilt: Die Kumulierung von Förderungen nach der Richtlinie untereinander oder mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse) für die gleichen förderfähigen Kosten ist grundsätzlich im Rahmen der jeweils relevanten Beihilfegrenzen und -intensitäten der Europäischen Union möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zuschüssen und Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht übersteigt. 


BAFA-Förderung durch Investitionszuschüsse

Art der Förderung

Die Zuwendung des BAFA erfolgt als Projektförderung auf Ausgabenbasis als Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses (Zuschuss) auf Basis der förderfähigen Kosten.

  • Förderfähige Kosten sind die Anschaffungskosten der geförderten Anlage, die Ausgaben für Installation und Inbetriebnahme der geförderten Anlage, für die Einbindung von Experten für die Fachplanung und Baubegleitung des Einbaus der geförderten Anlage, sowie Ausgaben für notwendige Umfeldmaßnahmen.
  • Die Höhe der Förderung ist begrenzt durch eine Deckelung der anrechnungsfähigen förderfähigen Kosten in Höhe von maximal 50 000 Euro (brutto) pro Wohneinheit bei Wohngebäuden und von maximal 3,5 Mio. Euro (brutto) bei Nichtwohngebäuden.

Unter die förderfähigen Investitionskosten fallen z. B. die Deinstallation und Entsorgung von Altanlagen, Bohrungen für Erdwärmesonden, Optimierungen des Heizungsverteilsystems beispielsweise durch einen hydraulischen Abgleich, die Einstellung der Heizkurve, der Austausch von Heizkörpern bzw. der Einbau von Flächenheizkörpern, sowie auch Ausgaben für die Verrohrung bzw. Anschlussleitungen oder für die Installation eines Speichers bzw. Pufferspeichers.


Gegenstand der Förderung

Austauschprämie für Ölheizungen (10% Bonus): Wird eine Heizungsanlage, die mit dem Brennstoff Öl betrieben wird, außer Betrieb genommen und ersetzt durch eine Biomasse-Anlage, Wärmepumpe oder Hybridanlage, wird ein Bonus von 10 Prozentpunkten auf den gewährten prozentualen Fördersatz der zu errichtenden Anlage gewährt. 

Gas-Brennwertheizungen („Renewable Ready“, bis zu 20% der förderfähigen Kosten): Gefördert wird die Errichtung effizienter Gas-Brennwertheizungen, wenn diese bereits weitestgehend auf eine künftige Einbindung erneuerbarer Energien vorbereitet sind („Renewable Ready“). Die Förderung erfolgt unter der auflösenden Bedingung, dass die Einbindung erneuerbarer Energien zur Umwandlung der Anlage in eine Hybridanlage innerhalb von zwei Jahren nach Inbetriebnahme entsprechend den Anforderungen erfolgt.

Der Fördernehmer hat die Umsetzung der Hybridisierung innerhalb von zwei Jahren gerechnet ab dem Datum der Inbetriebnahme des Gas-Brennwertkessels nachzuweisen. Die Einhaltung der Anforderungen an Renewable Ready-Anlagen ist durch die Konzeptbeschreibung für die geplante Auslegung der Maßnahme (Feinplanung) zu dokumentieren und durch den Fachunternehmer zu bestätigen.

Gas-Hybridheizungen (bis zu 30 % der förderfähigen Kosten): Gefördert wird die Errichtung von Anlagen, die Gas-Brennwerttechnik mit einer oder mehreren Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien (Solar-, Wärmepumpe-, Biomasseanlage) kombinieren.

Solarkollektoranlagen (bis zu 30 % der förderfähigen Kosten; Alternative für große Solarkollektoranlagen: ertragsabhängige Förderung): Gegenstand der Förderung sind die Errichtung oder Erweiterung von Solarkollektoranlagen zur thermischen Nutzung.

Biomasse-Anlagen (bis zu 35 % der förderfähigen Kosten): Bestand: Gefördert wird die Errichtung oder Erweiterung von Biomasseanlagen für die thermische Nutzung ab mindestens 5 kW Nennwärmeleistung. Neubau: Förderfähig sind Anlagen oder Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt („Brennwertnutzung“); förderfähig sind alternativ Anlagen und Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine sekundäre Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel erfolgt (sekundäre Partikelabscheidung).

Nicht gefördert werden:
Pelletöfen (Warmluftgeräte);
handbeschickte Einzelöfen, die nicht in das Zirkulationssystem eingebunden sind; 
Anlagen, die überwiegend der Verfeuerung von Abfallstoffen aus der gewerblichen Be- und Verarbeitung von Holz dienen;
Zentralheizungsanlagen, die unter Naturzugbedingungen arbeiten;
Anlagen zum Einsatz von Biomasse, für die die Verordnung über die Verbrennung und die Mitverbrennung von Abfällen (17. BImSchV) in der jeweils gültigen Fassung zur Anwendung kommt;
Anlagen zur Beseitigung bestimmter Abfälle, die einer Behandlung vor einer Ablagerung zugeführt werden.

Effiziente Wärmepumpen (bis zu 35 % der förderfähigen Kosten): Gegenstand der Förderung ist die Errichtung von effizienten Wärmepumpen zur überwiegenden kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden, Raumheizung von Gebäuden oder Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze, sowie die Nachrüstung bivalenter Systeme mit Wärmepumpen. Nicht gefördert werden Luft/Luft-Wärmepumpen sowie sonstige Wärmepumpen, die die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen.

HINWEISE:
Es bedarf einer Fachunternehmererklärung zum Nachweis der Erfüllung der technischen Voraussetzungen.
Im Bestand muss der Fachunternehmer den Hausbesitzer ausführlich im Betrieb der Anlage unterweisen und dies dokumentieren. Die Dokumentation mit einer schriftlichen Bestätigung des Hausbesitzers bzw. Anlagenbetreibers ist dem Antrag beizufügen.
Eine Förderung für Wärmepumpen bei gleichzeitiger Erstellung einer Erdsondenbohrung setzt voraus, dass die Bohrung nach den Qualitätsanforderungen der Technischen Regel DVGW W120-2 installiert wurde und dafür eine verschuldensunabhängige Versicherung gegen unvorhergesehene Sachschäden abgeschlossen wurde.

Erneuerbare Energien Hybridheizungen (EE-Hybride, bis zu 35 % der förderfähigen Kosten): Gefördert wird auch die Errichtung von Kombinationen von Heizungssystemen, die jeweils erneuerbare Energien nutzen.

Übersicht des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Stand: 21.01.2020, Auszug BAFA.

Auch Maßnahmen zur Visualisierung des Ertrags erneuerbarer Energien können durch Zuschuss gefördert werden. Förderfähige Visualisierungsmaßnahmen sind Maßnahmen, die darauf abzielen, eine Visualisierung des Ertrags einer Anlage zur Nutzung erneuerbarer Energien (insbesondere Solarkollektoranlagen und Biomasseanlagen) und/oder eine Veranschaulichung dieser Technologie z. B. durch elektronische Anzeigetafeln in allgemein zugänglichen Räumen zu erreichen.


KfW-Förderung Erneuerbare Energien – Premium

Das KfW-Programm Erneuerbare Energien „Premium“ unterstützt besonders förderungswürdige größere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt mit zinsgünstigen Darlehen der KfW und mit Tilgungszuschüssen. Die KfW Zinsverbilligungen und Tilgungszuschüsse können für folgende Maßnahmen gewährt werden:

  • Große Biomasse-Anlagen: Gegenstand der Förderung ist die Errichtung und Erweiterung von automatisch beschickten Anlagen und emissionsarmen Scheitholzkesseln zur Verfeuerung oder Vergasung von fester Biomasse für die thermische Nutzung mit mehr als 100 kW Nennwärmeleistung. Die Gesamthöchstförderung beträgt 100 000 Euro je Anlage.
  • Tiefengeothermieanlagen: Gegenstand der Förderung ist die Errichtung und Erweiterung von Anlagen zur Nutzung der Geothermie für folgende Verwendungszwecke: ausschließliche thermischen Nutzung oder kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung.
    Förderfähige Anlagen müssen die folgende Voraussetzungen erfüllen: Bohrtiefe ab 400 m, eine Temperatur des Thermalfluids von mindestens 20 °C, geothermische Wärmeleistung von 0,3 MWth. Erkundungsbohrungen können nicht gefördert werden.
    Förderungshöhe je nach Verwendungszweck:
    Thermische Nutzung: Höchstförderung 2 000 000 Euro je Einzelanlage / 10 000 000 Euro für Tiefbohrungen (max. 4 Bohrungen a 2 500 000), Mehraufwandsförderung höchstens bis zu 1 250 000 Euro pro förderfähige Bohrung und höchstens 5 000 000 Euro pro Vorhaben.
    Kombinierte Strom- und Wärmeerzeugung: Die Förderung beträgt höchstens 1 000 000 Euro je Einzelanlage. Bei Tiefenbohrungen beträgt der Tilgungszuschuss höchstens 975 000 Euro je Bohrung, es sind maximal vier Tiefenbohrungen pro Projekt förderbar (Förderhöchstbetrag 3 900 000 Euro). Mehraufwendungen bei Tiefenbohrungen wie vor.
  • Große effiziente Wärmepumpen: Errichtung und Erweiterung von großen effizienten Wärmepumpen mit mehr als 100 kW Wärmeleistung im Auslegungspunkt. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Wärmepumpe einem der folgenden Anwendungszwecke dient: kombinierte Warmwasserbereitung und Bereitstellung des Heizwärmebedarfs von Gebäuden, Bereitstellung des Heizwärmebedarfs von Nichtwohngebäuden oder Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze (auch in Kombination mit Kältebereitstellung bzw. Wärmeverschiebung). Nicht förderfähig sind: Luft/Wasser-Wärmepumpen, Luft/Luft-Wärmepumpen sowie sonstige Wärmepumpen, die die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen. Die Förderung beträgt mindestens 10 000 Euro und höchstens 100 000 Euro je Einzelanlage. Zusätzlich wird eine Förderung für die Errichtung und Erweiterung einer im Zusammenhang mit einer förderfähigen Wärmepumpe errichteten Erdsonde gewährt (nur eine Sonde pro Vorhaben).
  • Nahwärmenetze: Errichtung und Erweiterung von Nahwärmenetzen, die mit Wärme aus erneuerbaren Energien gespeist werden. Die Förderung beträgt höchstens 1 000 000 Euro (Förderhöchstbetrag). Der Förderhöchstbetrag erhöht sich auf 1 500 000 Euro, sofern Wärme aus Tiefengeothermieanlagen in das Wärmenetz eingespeist wird.
  • Große Solarkollektoranlagen in der Innovationsförderung: Errichtung und Erweiterung von großen Solarkollektoranlagen mit mehr als 40 m2 Bruttokollektorfläche zur Warmwasserbereitung, zur Raumheizung, zur kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung, zur solaren Kälteerzeugung oder die die Wärme überwiegend einem Wärmenetz zuführen.
    Größenabhängige Förderung: Als Innovationsförderung kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 30 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten der Errichtung und Erweiterung von Solarkollektoranlagen zur Warmwasserbereitung, Raumheizung, solaren Kälteerzeugung und Zuführung der Wärme in ein Wärmenetz ab 40 m2 Bruttokollektorfläche gewährt werden.
    Wärmenetz-Kombinationsförderung: Als Innovationsförderung kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 40 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten gewährt werden, wenn die in der Solarkollektoranlage erzeugte Wärme zum überwiegenden Teil in ein Wärmenetz mit wenigstens vier Abnehmern eingespeist wird.
    Ertragsabhängige Förderung: Alternativ kann bei Solarkollektoranlagen in der Innovationsförderung eine ertragsabhängige Förderung gewährt werden. 
  • Große Wärmespeicher in der Innovationsförderung: Bei Errichtung und Erweiterung großer Wärmespeicher ab 10 m3 kann ein Tilgungszuschuss gewährt werden. Der Förderbetrag deckt höchstens 30 % der für den Speicher nachgewiesenen Nettoinvestitionskosten ab und be- trägt je Wärmespeicher höchstens 1 000 000 Euro.
  • Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas in der Innovationsförderung: Als Innovationsförderung kann ein Tilgungszuschuss von bis zu 30 % der förderfähigen Nettoinvestitionskosten gewährt werden bei Errichtung und Erweiterung von Biogasleitungen für unaufbereitetes Biogas.

HINWEIS: Sofern die Errichtung der Anlage auch dem Betrieb eines KMU (kleines oder mittleres Unternehmen) dient, kann der Förderbetrag für kleine und mittlere Unternehmen um 10 % des gesamten Zuwendungsbetrags erhöht werden.



Weiteres zur neuen Förderung der Energieberatung für Wohngebäude:

Über den Autor Dr. Elmar Bickert

Rechtsanwalt in Berlin, spezialisiert auf das Immobilien- und Baurecht aus dem Blickwinkel des gesamten Lebenszyklus von Immobilien, auf das Energierecht, das Umweltrecht und auf Sustainable Real Estate.