Wo die einen Gefahren sehen, sehen die anderen Chancen: In der Wohnraumvermietung unter deutschem Recht. Die Umfrage eines Grundeigentümerverbandes soll ergeben haben, dass 60,5 Prozent der privaten Vermieter wegen der neuen Mietrechtsreform den Verkauf ihrer Immobilien erwägen. Andererseits investieren insitutionelle Investoren aus den USA, Kanada und UK in deutsche Wohnimmobilien. Investmentbanken, Pensionsfonds, Versicherungskonzerne u.a. haben sogar Wohnhäuser in den Speckgürteln der deutschen Metropolen auf die Einkaufsliste gesetzt, oftmals im Segment „Build-to-Rent“.
Kategorie: Projects & Construction
Data Center unter Feuer: Rechenzentren zwischen Nachhaltigkeit, Standortsuche, Strategie, Konkurrenzsituation und Nutzungskonflikt mit dem Wohnsektor
Woran erkennt man, dass eine Studie der Bundesregierung nicht von der Bundeswirtschaftsministerin kommt? Die Studie setzt sich für eine Souveränität Deutschlands gegenüber US Big Tech ein und versteht erneuerbare Energien als Stärke des Landes. So die Rechenzentrumsstrategie der Bundesregierung, die nun im Bundestag verhandelt wird (BT-Drucksache 21/4910). Wohltuend zeigt sich, dass hier der Bundesdigitalminister verantwortlich zeichnet.
Recap: Gebäudetyp E und die Geltung des Rechts
Your Selected Reads.
Staatliche Wohnungsbaugesellschaft – ein PPP-Modell?
Wer Argumente gegen die Idee einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft sucht, wird im aktuellen OECD Report über Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit, Länderteil Deutschland, fündig.
Affordability & Deregulation: Wo ist der Link zwischen Absenkung der Baustandards und kostengünstigem Bauen / bezahlbarem Wohnen?
Jeder kennt sie in der Bau- und Immobilienbranche, die Lautsprecher für niederes Niveau. Kaum ein Podium, das sie derzeit auslassen, um ihre Wrecking Balls auf normative und technische Standards zu werfen. Wie kann man sie stellen, wenn sie behaupten, niedere Baustandards würden die Baukosten senken und das Wohnen bezahlbar machen?
Die Mietenfrage als (Um-) Verteilungsfrage: Von Lock-In- und Remanenzeffekten im Wohnungsmarkt, Mitarbeiterwohnungen und der Bundes-Wohnungsbaugesellschaft
Der neue IBB Wohnungsmarktbericht 2025, der Wohnmarktreport Berlin 2026 der Berlin Hyp und die Wohnungsbaustudie 2026 im Auftrag des Verbändebündnisses Wohnungsbau sind veröffentlich. Wir haben reingeschaut.
Absurdes aus der Immobilienwirtschaft: Wie Verbände die Auftraggeber von Wohnbauprojekten angreifen
Personen der Immobilienwirtschaft rufen nach Freiheit, die sie längst haben, um sich gegen ein Unterdrücklung zu wehren, die es nicht gibt. Das ist Irrsinn. Und gefähdet die bauvertraglichen Auftragger der Immobilienwirtschaft.
Gebäudetyp E: E wie „Ecstasy“ für Billigbau, Gift für die Produktivität der Bauwirtschaft oder Lösung der Wohnraumfrage?
Gebäudetyp "E" wie "Ende" hatte ich vor einem Jahr nach dem vernichtenden Urteil vom BGH geschrieben. Trotzdem lebt die Idee weiter, wirkt aber bisweilen eher wie "E" wie Ecstasy für jene, die daran glauben wollen - mit einem bösen Erwachen, sobald der Rausch vorbei ist.
2026: Die Wohnungswirtschaft auf dem Kipppunkt?
Steuert die Wohnungswirtschaft 2026 auf einen Kipppunkt zu? Kann sein, wenn sich Dinge aus 2025 fortsetzen. Vor allem läuft sie Gefahr, sich gerade auch angesichts der aufkommenden Regulierungsvorstellungen argumentatorisch selbst zu schwächen.
Die (Teil-) Abnahme im Werk- und Bauvertragsrecht: Nicht ohne klaren Erklärungswert
Die Abnahme des Auftraggebers im Werkvertragsrecht ist nicht nur wesentliche Pflicht, sondern auch hohes Gut. Ob Vergütungs- oder Mängelprozesse, sie entscheidet nicht wenige Rechtstreite. Denn von ihr hängt viel ab.
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