Die Woche begann mit einem „Nike Day“. Zeit für Bewegung – und zwar nach oben, gleich dem Nike-„Swoosh“. Aufbruch, Dynamik, Zuversicht – und am Ende ein freudiges Lächeln.

Die Baugenehmigungzahlen für den Wohnungsbau steigen weiter.

Some people want it to happen, some wish it would happen, and others make it happen.“ – Michael „Air“ Jordan

In Sachen Wohnungsbau gibt es offenbar zunehmend wieder letztere. Gleich mit dem „Three-Pointer“: Ordentliche Zuwächse im Q1/2026 bei Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern.

Positive Nachrichten. Zur richtigen Zeit, in der andere eine schlechte Stimmung verbreiten. Tatsächlich ist die Zahl der Baugenehmigungen ein wichtiger Indikator dafür, wie viel in Zukunft gebaut wird.

Wohnungen in neuen sowie bereits bestehenden Gebäuden: +14,6 %

Wohnungen in neu zu errichtenden Wohngebäuden: +14,0 %

+13,7 % Einfamilienhäuser
+23,2 % Zweifamilienhäuser
+14,9 % Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Wohnungen in neuen Nichtwohngebäuden: +73,7 %

Wohnungen aus Umbaumaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden: +12,3 %

Baugenehmigungen für Wohnungen Q1/2026
(im Vergleich zu Q1/2025)
Statistisches Bundesamt, 18.05.2026

Von Nike wissen wir aber auch:

Your job isn’t done until the job is done.“ – Nike’s Principles Memo from 1977

Was genehmigt ist, ist noch nicht gebaut. Und die Erschwernisse sind nicht wenige. Man darf nennen:

  • Unsicheres Zinsumfeld
  • Geopolitische Unsicherheiten mit Auswirkugen auf die Lieferketten und Baukosten
  • Nicht passgenaue Neubauförderung
  • Widerstand aus der Bevölkerung gegen Neubauvorhaben
  • Investitionshemmende Mietpreisregulierung
  • Produktivitätsdefizite der Bauwirtschaft
  • Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft

© Copyright by Dr. Elmar Bickert

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