Anlässlich der 27th United Nations Climate Change Conference (COP27) hat eine Investorengpruppe von über 600 Investoren mit einem verwalteten Vermögen von zusammen 42 Billionen US-Dollar (The Investor Agenda) die Regierungen aufgefordert, ihre Klimaziele zu erhöhen und politische Maßnahmen zu ergreifen, die privates Kapital zur Bewältigung der Klimakrise einsetzen.

Weitere 550+ Finanzinstitute mit einem verwalteten Vermögen von mehr als 130 Billionen US-Dollar haben sich dazu bekannt, ihre Portfolios bis 2050 auf Netto-Null-Emissionen auszurichten, und sind der Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ) beigetreten.

„Investors are stepping up to the challenge. More investors than ever before are making net-zero commitments, embedding science-based net-zero goals and strategies into their portfolio decisions, laying out Investor Climate Action Plans, engaging companies to cut their emissions and forge transition plans and calling on policymakers to deliver robust climate action. This is being driven by our need to decrease our exposure to climate risk as a core fiduciary duty and by the potential opportunities associated with the transition to a net-zero emissions economy.“
2022 Global Investor Statement to Governments on the Climate Crisis (The Investor Agenda)

Zu dem weiten Bereich der nachhaltigen Investitionen gehört auch der besondere Aspekt ESG (environmental, social and governance). Die Vermögenswerte von ESG-Investitionen belaufen sich weltweit auf etwa 35 Billionen US-Dollar (Bloomberg Intelligence). Bei der Anwendung von ESG-Kriterien sollen nach der Ursprungskonzeption Investitionen durch Vermeidung und Steuerung von finanziellen Risken und Rechtsrisiken etwa aus dem Klimawandel, aus Arbeitnehmerkonflikten, aus Menschenrechtsfragen in Lieferketten und aus schlechter Unternehmensführung geschützt werden.

UNFCCC. Standing Committee on Finance (SCF), Work on definitions of climate finance, Report November 2022, p. 21

Erkennt man, dass der Klimawandel real ist und eine schnell wachsende Bedrohung für die langfristige Realisierbarkeit von Investments ist, sollte klar sein, dass Investoren dies berücksichtigen müssen und die dafür erforderlichen Instrumente haben und nutzen. Wer möchte z.B. in Küstenimmobilien investieren, wenn klimabedingte Risiken dazu führen, dass die Versicherungsprämien für diese steigen und einige völlig unversicherbar werden? “There are places too risky for human habitation” hört man von offiziellen Stellen in den USA. Und wenn Gemeinden aufgrund ihres Klimas nicht mehr bewohnbar werden, können ganze lokale und regionale Immobilienmärkte zusammenbrechen.

In den USA ist die Klimakrise längst und schon unter Trump zum Fall der nationalen Sicherheit geworden. Sind weitreichende politische, ökonomische und soziale Auswirkungen der Klimakrise sogar für die nationale Sicherheit und Verteidigung der USA bedeutsam, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass auch Investoren, Stakeholder, Anleger und Banken Klimarisiken beachten.

„Climate change is reshaping the geostrategic, operational, and tactical environments with significant implications for U.S. national security and defense. Increasing temperatures; changing precipitation patterns; and more frequent, intense, and unpredictable extreme weather conditons caused by climate change are exacerbating existing risks and creating new challenges for U.S. interests. Without adaptation and resilience measures, climate hazards, particularly when combined with other stressors, are likely to contribute to political, economic, and social instability around the world.“
DOD Climate Risk Analysis, US Department of Defense, October 2021.

Aber nicht nur ESG-Risken, auch ESG-Chancen beeinflussen den Wert und die lanfristige Entwicklung von Investitionen. Investoren und Vermögensverwalter müssen dies schon wegen ihrer treuhänderischen Pflicht gegenüber den Anlegern berücksichtigen. Und es gehört zur natürlichen Entwicklung des Marktes, dass Anleger zunehmend auf ESG-Kriterien achten und drängen. Die aktive Beteiligung von Anlegern führt dazu, dass sie auch ihre Ansichten über Anlagerisiken und -erträge direkt verfolgen können und sich gerade auf diesem Weg für ESG-Strategien entscheiden. Die weite Verbreitung von ESG wird daher auch als ein Zeichen gewertet, dass die Märkte funktionieren und dass die Investoren ihrer treuhänderischen Pflicht nachkommen.

ESG ist mittlerweile so groß und einflussreich geworden, dass es nun aber zugleich zum neuen Feindbild der politischen Rechten geworden ist und dass in den USA der Kulturkampf in die Finanzwelt getragen wurde. Was als vereinzelte Kritik an ESG begann, hat sich zu einer reaktionären Gegenreaktion aufgebaut, in der Kritik an ESG als Mittel zur politischen Mobilisierung und Spaltung benutzt wird. Dies hat negative Auswirkungen für die Investoren, Banken und Anleger. 

Keine rote Welle

Die Republikaner wollen wegen der ESG-Investments die Wall Street bestrafen und verspotten sie mit dem Kampfbegriff „woke“. Diverse GOP-regierte Bundesstaaten haben auf Ebene der Bundesstaaten Untersuchungen gegen die größten US-Banken angekündigt, weil sie einer Koalition der Vereinten Nationen beigetreten sind, deren Mitglieder sich verpflichten, ihre Finanzierung an Netto-Null-Emissionszielen auszurichten. Einige republikanisch regierte Bundesstaaten haben bundesstaatliche Gelder von BlackRock Inc. abgezogen, dem weltweit größten Vermögensverwalter und größten ESG-Verfechter der Wall Street. Mit den Midterms sollte die Rote Welle der GOP auch gleich den ESG-Ansatz wegspülen. Republikanische Abgeordnete auf dem Capitol Hill hatten sich vor den Midterms darauf vorbereitet, das zu untersuchen, was sie als „woke capitalism“ bezeichnen und mit dem sie Wall-Street-Firmen verunglimpfen wollen, die den Klimawandel als wirtschaftliches Risiko betrachten. Die ESG-Prinzipien sollten einer der Hauptschwerpunkte der Aufsicht einer republikanischen Mehrheit im Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses sein, der den Banken-, Versicherungs- und Immobiliensektor der USA beaufsichtigt.

We believe investors and companies that take a forward-looking position with respect to climate risk and its implications for the energy transition will generate better long-term financial outcomes. (…) Climate risk and the economic opportunities from the energy transition have become a top concern for many of our clients. BlackRock clients representing more than $3.3 trillion in assets have committed to support that transition through investments in their portfolios. (…) BlackRock’s views on the investment risks and opportunities posed by climate change and the low-carbon transition are by no means unique. As recently noted in a comment letter many of you submitted to the SEC on August 16, 2022, adoption of voluntary frameworks regarding ESG has accelerated in recent years, and such frameworks are now widespread. In 2020, 92% of the S&P 500® and 70% of the Russell 1000® published sustainability reports.
BlackRock, Inc. Response Letter to Attorneys General, September 2022

Aus der roten Welle der Republikaner wurde bekanntlich nichts. Zwar haben die Republikaner im Kongress eine knappe Mehrheit erreicht und sie werden ab Januar 2023 auch von dort aus mit Anhörungen u.a. ihren Kampf gegen die Wall Street fortsetzen, damit die Stimmung für die nächste Präsidentenwahl 2024 aufheizen und Vorhaben verzögern und erschweren. Eine Blockademacht aber haben sie nicht.

Grüne Welle?

Andere sprechen gar von einer grünen Welle bei den Midterms. Während das von den Republikanern kontrollierte Repräsentantenhaus wahrscheinlich mehr Widerstand gegen klimapolitische Maßnahmen leisten wird, sind bestimmte Wahlsiege – vor allem auf bundesstaatlicher und lokaler Ebene – für die Reduzierung der Emissionen und die Abkehr von fossilen Brennstoffen von großer Bedeutung. In Staaten wie Michigan, Minnesota, Wisconsin, Pennsylvania, New York, New Mexico, Maryland und Massachusetts haben demokratische Gouverneure Wahlsiege errungen, die mit dem Versprechen angetreten waren, die Nutzung grüner Energie zu erhöhen. In einigen der Bundesstaaten sind nun sowohl das Gouverneursamt als auch beide Kammern der Landesparlamente in der Hand von Politikern, die sich für den Klimaschutz auf Bundesstaatsebene einsetzen. Die Regierungen der Bundesstaaten Michigan, Minnesota und Wisconsin haben jetzt die Chance, das verarbeitende Gewerbe und die Industrie in Teilen des so genannten Rust Belt umzugestalten und so den Übergang zu einer grüneren Wirtschaft einzuleiten.

Und diese grüne Welle erfasst das gesamte politische Spektrum, wie BlackRock süffisant in seinem Gegenangriff an GOP Attorneys General of the States schrieb: „Republican districts are well ahead of their Democratic counterparts in advancing clean-energy projects and deploying clean-energy technology.

Und während sich die Rechten in den USA an ESG abarbeiten und die Energiepolitik in den Kulturkampf verwickeln, treibt Biden’s Inflation Reduction Act eine grüne Welle durch das Land mit einer großen Sogwirkung für grüne Investitionen aus der ganzen Welt in den USA. Denn entgegen seiner Bezeichnung ist der Inflation Reduction Act (IRA) eigentlich ein Klimaschutzgesetz, das Steueranreize in Höhe von 370 Milliarden Dollar für Wind- und Solarenergie, Elektrofahrzeuge und energieeffiziente Gebäudenovierungen umfasst und dazu führt, dass US-Päsident Biden auf der Weltklimakonferenz (COP27) Zusagen für Emissionseinsparungen machen konnte. Das ist so geschickt gelungen, dass es den Rechten in den USA keine Angriffsfläche gab – dafür aber die Handelspartner aus Europa und Asien mit Potential für einen Handelskrieg unter Zugzwang setzt (siehe: What the world thinks about the new US electric vehicle tax plan). Da auf Bundesebene die Demokraten die Kontrolle über den Senat behielten, werden die Gegner des IRA nicht in der Lage sein, das Gesetz zu demontieren, das Hunderte von Milliarden Dollar zur Bekämpfung des Klimawandels enthält. Die Umsetzung des Gesetzes wird größtenteils in den Händen der Staats- und Gemeindeoberhäupter liegen.

Unlike Obamacare, however, the I.R.A. was barely mentioned on the campaign trail. In other words, it was a huge political success. And this success vindicated what we might call the new climate policy, which emphasizes carrots rather than sticks.

Paul Krugman, New York Times

Die Protestwelle

Während die rote Welle ausblieb, rollte umso heftiger die Welle des Gegenschlags seitens der Finanzindustrie gegen den Kulturkampf der GOP an. Die American Bankers Association verwies auf die Marktfreiheit der Banken und nicht wenige Vertreter der Wall Street verwiesen darauf, dass die Marktteilnehmer nicht aus politischen Gründen, sondern aus wirtschaftlichen Geschäftsgründen das Klima als wachsendes Risiko identifiziert haben.

We focus on sustainability not because we’re environmentalists, but because we are capitalists and fiduciaries to our clients.

Larry Fink, Chief Executive of BlackRock

Die Klimakrise ist demnach ein erhebliches Geschäftsrisiko für die Marktteilnehmer („Climate Risk Is Investment Risk„) und um zu verhindern, dass sie nachteilige Auswirkungen auf ihr Geschäft hat, müssen sie dies in ihre Entscheidungsfindung einbeziehen. Die Verwendung von ESG-Faktoren helfe ihnen, ihre treuhänderischen Pflichten zu erfüllen. Und gegenüber der Politik ist der Einwand zu hören: Jeder Finanzpolitiker, der sich gegen eine Risikobewertung ausspricht, erklärt damit, dass er nicht beabsichtigt, seinen Job zu machen.

Auszug Folien Vortrag Dr. Elmar Bickert, BBA Baurechtstag 2022

„The net-zero transition is an opportunity. An accelerating net-zero transition will challenge heritage business models and create opportunities for early movers. Climate leaders can attract and retain better talent, realize higher growth, save costs, avoid regulatory risk, access cheaper capital and create new sources of value for customers. Done well, this will translate to higher shareholder returns and a sustainable source of competitive advantage.“
World Economic Forum/Boston Consulting Group, Winning the Race to Net Zero: The CEO Guide to Climate Advantage, 2022, p. 4

Die Anti-ESG-Kampagnen erfahren viel mediale Aufmerksamkeit in den USA, die Wall Street erschüttern können sie nach einigen Aussagen deren Vertreter kaum. Die global aufgestellten Finanzinstitute werden nach der Einschätzung nicht weniger Investoren kaum akzeptieren, dass einzelne Politiker fordern, Finanzinstitute und Investoren müssten ganze Risiko- und Chancengruppen ignorieren, nur weil sie nicht ihrer Ideologie entsprechen. Anti-ESG-Bundesstaaten seien überwiegend in ihrer wirtschaftlichen Kraft nicht zu überschätzen, zugleich nehmen sie sich zu Lasten ihrer Pensionsfonds etc. Investitionsmöglichkeiten und Wettbewerbsvorteile. Eine Anti-ESG-Politik hat nach einer Studie Financial Costs of Anti-ESG Policies konkrete Mehrkosten zur Folge, da sich die Kreditkosten erhöhen und der Kreis der Anbieter erheblich sinkt. Zugleich lässt sich gerade auch in den Anti-ESG-Bundesstaaten die Folgen des Klimawandels nicht mehr leugnen.

„Given our commitment to those saving for retirement, we are disturbed by the emerging trend of political initiatives that sacrifice pension plans’ access to high-quality investments – and thereby jeopardize pensioners’ financial returns. Open competition, the free flow of information, and freedom of opinions is core to the strength of US capital markets.“
BlackRock, Inc. Response Letter to Attorneys General, September 2022

Schon spotten einige, der Finanzsektor schaue aus den Büroetagen gelassen herab, wie die Anti-ESG-Kampagne in der Wall Street ihr Zirkuszelt aufbaut, in dem bemerkenswerte Verrenkungen dargeboten werden: War die GOP bislang die Partei des freien Marktes, wird nun der Markt zum Feind erklärt, weil die Marktentwicklungen nicht zur politischen Agenda passen. Steht man sonst für eine Einschränkung der staatlichen Aufgaben und Befugnisse und einen schlanken Staat, der sich möglichst raushält, möchte man nun plötzlich einen starken Staat, um ESG-Investments einzuschränken bzw. zu verbieten. Und schließlich will nun ausgerechnet die Partei, die sich laufend gecancelt fühlt, Meinungen unterbinden und bestrafen, die ihr nicht passen. Wirft man den ESG-Investoren eine Politisierung der Finanzwelt vor, politisiert man selbst den freien Markt und die Finanzwelt mit dem Kulturkampf ums Klima.

Klagewelle?

In dem von Überflutungen und Tornados geplagten Bundesstaat Kentucky kann man erleben, dass es um mehr geht. Die Kentucky Bankers Association, ein Handelsverband von 150 Banken, die in Kentucky tätig sind, verklagt den Generalstaatsanwalt und republikanischen Wannabe-Gouverneur Daniel Cameron, der Vorladungen und Auskunftsersuchen an Banken wie Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Morgan Stanley, Wells Fargo , Vanguard Group und State Street Bank verschickte, die ESG-Kriterien in ihre Anlage- und Risikoentscheidungen einbeziehen, insbesondere solche, die mit dem Klimawandel und der Reduzierung von Kohlenstoffemissionen zusammenhängen.

Der Generalstaatsanwalt nimmt neben anderen Generalstaatsanwälten republikanisch regierter Bundesstaaten die ESG-Investitionspraktiken der Banken und deren Teilnahme an der U.N. Net-Zero Banking Alliance bzw. Glasgow Financial Alliance for Net Zero, Climate 100+ and Net Zero Asset Managers ins Visier. Es geht ihm um Unterlagen und Informationen zu jeder Verbindung der Banken zu „Global Climate Initiatives.“ Der Bankenverband wehrt sich gegen einen großen staatlichen Eingriff in die Privatwirtschaft, der ein staatliches Überwachungssystem schaffen und den Markt ideologisch und politisch steuern soll. Es geht den Banken u.a. um die Überschreitung rechtlicher Befugnisse des Amtsträgers und um die Verletzung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung.

ESG-Welle?

Der Versuch von BlackRock, die Angriffe der Republikaner abzuwehren, hatte wiederum andersgelagerte Kritik zur Folge. Kritiker aus dem anderen Lager meinen, der Begriff ESG sei so weit gefasst ist, dass er seine Bedeutung weitgehend verloren habe und Greenwashing begünstige. Eine stärkere Regulierung in den USA, wie etwa in der EU, solle verhindern, dass es der Finanzindustrie erlaubt sei, lediglich „ESG-Feenstaub“ auf ihre Produkte zu streuen, die diese Bezeichnung nicht verdienten.

So könnte die Kritikwelle zu einer Stärkung des ESG-Ansatzes führen. Nicht dergestalt, die Möglichkeiten der Investoren einzuschränken, indem man die ESG-Praxis verbietet oder zum Mittel der politischen Spaltung nutzt. Sondern dadurch, dass sichergestellt wird, dass sich die Anleger über ihre Ziele und die Mittel zu deren Erreichung im Klaren sein können. Viele haben sich auf Themen wie Ratingsysteme und Indexfonds mit ESG im Titel und mit nicht einheitlicher ESG-Definition konzentriert, während nun eine verstärkte Offenlegungspflicht und eine Stärkung der Transparenz für fundierte Investmententscheidungen der Anleger den ESG-Ansatz prägen könnte.

HINWEIS:
In der EU soll nun Transparenz in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung für große Unternehmen zur Norm werden. Alle großen Unternehmen in der EU müssen künftig Daten über die Auswirkungen ihrer Tätigkeiten auf die Menschen und die Umwelt sowie über alle Nachhaltigkeitsrisiken, denen sie ausgesetzt sind, offenlegen. Dies soll auch dem Greenwashing ein Ende setzen, die soziale Marktwirtschaft in der EU stärken und den Grundstein für Nachhaltigkeitsberichtsstandards auf globaler Ebene legen.
Ausführlich: ESG on Track: Neue EU-Nachhaltigkeitsstandards mit EU Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

Real Estate Trends in Europa

In Europa hat die aktuelle PwC/ULI-Studie Emerging Trends in Real Estate Europe 2023 festgestellt, dass im ESG-Ansatz das E(nvironmental)-Kriterium fundamental geworden ist für den Investitions-Erfolg und dass neue Energieinfrastrukuren (Solar- und Windenergie, Energiespeicherung, elektrische Verkehrsinfrastruktur u.a.) die Rangliste der Top-Sektoren anführen. Aufgrund hoher Mieten und steigender Energiekosten hat aber auch das S(ocial)-Kriterium im ESG-Ansatz an Bedeutung gewonnen. Zudem wird die Adaption des Klimawandels und Resilienz bedeutsamer.

Despite the macroeconomic uncertainty, environment and sustainability strategies remain key priorities for most industry leaders in 2023. For many of them, climate risk represents the biggest challenge facing real estate.

PwC / Urban Land Institute, Emerging Trends in Real Estate Europe 2023, 2022

United Nations Environment Programme (2022). Adaptation Gap Report 2022, XVII

Siehe auch:

ESG on Track: Neue EU-Nachhaltigkeitsstandards mit EU Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD)

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